GEBÄUDE&DEKO Nürburgring-Zeitnehmerhaus (Basismodell)

Masstab

Schwierigkeitsgrad

Zeitaufwand
8 Std.
Bautipps
Bilder
(zusätzliche)
CD-ROM
Legende
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nürburgring-Zeitnehmerhaus (Grundgebäude)
Entwurf: Frank Rehberg

Geschichtliche Zuordnung:
Das Zeitnehmerhaus, oft auch als Start- und Zielhaus bezeichent, ist eines der ersten Gebäude der Eifelstrecke und war bereits 1929 bei der Eröffnung feriggestellt. Hier war beispielsweise die Rennleitung untergebracht und vor dem Gebäude, an der Start- und Ziellinie, wurden die Rennen gestartet und beendet.

Wie kaum ein anderes Gebäude dieser Strecke wurde es daher im Laufe der Geschichte des Nürburgringes mehrfach umgebaut und erweitert.
Für dieses Modell habe ich einige Jahre "Anlauf" gebraucht. Seit ca 12 Jahren habe ich Fotos aller Ausbaustufen dieses wichtigen Bauwerkes gesammelt. Immer wieder tauchten neue Details auf, die es ggf. auch Wert waren im Modell verwirklicht zu werden. So entwarf ich vor ca 10 Jahren die erste Version und war leider nach dem Prototypenbau mit den Proportionen nicht zufrieden. Ein paar meiner Besucher fragten jedoch immer wieder ob ich dieses Modell nicht hätte und ich gab die damalige Version zu "Probezwecken" weiter. Nach ausgiebigen weiteren Recherchen und durch Austausch mit meinem guten Modellbaufreund Henning habe ich dann die notwendigen Zuordnungen der Fotos zu den Ausbaustufen des Gebäudes machen können. Die Frage welche Epoche ich nun umsetzen, veröffentlichen und bauen werde war denkbar schwer zu beantworten. Im Gespräch stellten wir fest, dass das Erdgeschoss als solches doch eigentlich über die ganzen Jahre fast unverändert blieb (lediglich die dort zu findenen Sponsorenschilder wechselten fast mit jedem Rennen).
Durch diesen Umstand kam ich auf die Idee das Ergeschoss als Grundmodul zu entwerfen, um es dann durch die Auswahl des zugehörigen Obergeschosses (passend zur gewüschten Zeitepoche) im oberen Bereich zu ergänzen. Anders gesagt: ich lege mich nicht direkt fest und kann auch spätere Versionen des Zeitnehmerhauses hier passend anbieten.

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Diese Beiden Bilder links zeigen wie die modulare Bauweise Grundgebäudes gedacht ist. Das Basismodell besteht aus dem Mittelgebäude und den beiden Seitengebäuden. Aufgrund der vielen Fenster ist bei deisem Modell die Ausgestaltung der Innenwände m.E. unvermeidbar. Durch Verwendung von ca. 3mm dickem Karton erhalten die Wände eine plastische Wirkung was wiederum die Ausgestaltung von Fensternischen ermöglicht. Das Verstärken der Wände durch dickeren Karton hat neben der erhöhten Stabilität auch den Vorteil, dass sich die Wände durch Umwelteinflüsse wie z.B. Luftfeuchtigkeit oder wasserhaltigen Klebstoff nicht verziehen können. Zugegeben, der Aufwand für dieses Modell ist beträchtlich zahlt sich aber in jedem Fall aus (was durch die Bilder bewiesen wird).
Das hier als erste Version gezeigte Modell ist aus dem Eröffnungsjahr 1927. Die beiden Seitengebäude sind lediglich eingeschossig und die beiden Dachflächen der Nebengebäude sind mit je einer kleinen Besucherterrasse versehen. Die Treppe zum Obergeschoss ist nur am linken Seitengebäude und in Massivbauweise ausgeführt. Das Foto links zeigt das Gebäude bei der Eröffnung der Strecke am 19. Juni 1927. Der mittlere Teil ist zweigeschossig und mit Flachdach gebaut.
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DIN-A4-Baubogen (16 Blatt)
Vorbereitungen:

Alle Bauteile für das Basisgebäude vom Zeitnehmerhaus sind auf 16 DIN-A4-Seiten angeordnet.
Die auf den Seiten enthaltenen Bodenplatten müssen allerdings nicht zwingend verwendet werden. Man kann den Grundriss ggf. auch auf einen starken Karton oder Sperrholzplatte übertragen um eine Bodenplatte zu erhalten.

Ich empfehle alle Teile direkt auf einen ca. 160gr bis 200gr schweren DIN A4-Karton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorzufalzen. Erst dann werden die einzelnen Teile mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten.
Für die Bastelarbeiten empfehle ich folgende Materialien bereitzuhalten:

    Alleskleber bzw. UHU-Kraft-Transparent
    3mm Karton zur Verstärkung der Wände (ggf. Wellkarton aus Verpackung oder besser Graupappe)
    1-1,5mm Karton für die Herstellung der Geländer und Terrassenbodenplatten
    Overheadfolie o.ä. für die Fenster
    Eddingstift bzw. TippEx oder Acrylfarbe um Schnittkanten zu färben
    Schnittfeste Unterlage
    Stahlineal und Cutter/Bastelmesser
Bauanleitung:
Wir fangen mit dem rechten Nebengebäude an und schneiden dafür die Bauteile von Blatt 1-3 aus. Um die 3mm dicke Wandverstärkung besser bauen zu können, habe ich auf Blatt x dafür zwei Schablonen gezeichnet. Diese werden auf einfachem 80g-Papier ausgedruckt und auf den 3mm Karton aufgeklebt. Anschliessend werden die Wandteile aus dem Karton zurechtgeschnitten und dann probeweise (wie auf dem Bild zu sehen) aufgestellt um die Passgenauigkeit zu prüfen. Bei den Arbeiten ist darauf zu achten das (abhängig von der Dicke eueres Verstärkungskartons) dessen Materialstärke abgezogen werden muss, damit die Aussenwanddekore auch passen. Diese geben ja die endg¨ltigen Abmessungen der Gebäudeteile vor. Nach der Probe werden die Fensternischen ausgeschnitten. Hier gilt: lieber etwas grösser als zu klein, denn die Fenster werden durch die späteren Dekore noch an Wangen, Sturz und Fensterbank beklebt und auch der 160g dicke Dekorkarton "braucht" ein wenig Platz.
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Bild rechts zeigt: Sind die Fensteröffnungen ausgeschnitten, werden zunächst je Fenster der Fenstersturz (oben/hell) und die Fensterbank (unten/dunkel) in die Öffnung der Verstärkungspappe eingeklebt. An der Aussendekorwandfläche werden die Fensterwangen nach hinten umgeknickt um dann die Fensternische damit "auszukleiden". Das Bild rechte (zum vergrössern Bild anklicken) verdeutlichen diese Schritte/Technnik gut. Alle weiteren Fensternischen werden bei diesem Modell auf die gleiche Weise hergestellt.

Im zweiten Bild ganz rechts werden die ersten drei Wände vom rechten Nebengebäude zusammengeklebt. Hierbei bitte auch darauf achten, dass die Materialstärke des 3mm dicken Verstärkungskartons an der Innenseite bedacht werden muss. Da dies die letzte Gelegenheit ist noch Korrekturen an den Wänden vorzunehmen kann man die Wände testweise auf die Bodenplatte des rechten Nebengebädes stellen. Sie sollten millimetergenau passen wenn ihr alles richtig bedacht habt. Man erhält relativ dicke und dadurch massive Wandteile die man nicht unbedingt mit den Klebelaschen verbinden muss. In meinem Fall habe ich die Klebelaschen abgeschnitten und die Wände "stumpf" (also mit Klebstoff auf der 3mm breiten Kartonfläche) verklebt. Die gesamte Konstruktion des Modellgebädes wird dadurch sehr stabil und kann sich nicht verziehen.
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Fenster:
Realistisch aussehende Fenster tragen erheblich zur gelungenen Optik eines Modellgebäudes bei. Allerdings ist beim Zeitnehmerhaus auch eine erhebliche Anzahl solcher vorhanden. Je nach Modellbauerfahrung und Geduld könnt ihr die Fenster mehr oder weniger detailreich gestalten. Das geringste, was man jedoch bei einem Gebäudemodell machen sollte, ist es sie auszuschneiden und mit Folie zu hinterkleben. Wie bei allen Modellen verwende ich dazu Overheadfolie (transparente Plastikfolie aus Verpackungen eigenen sich aber ebenso dafür). Um die Folie ohne Kleberreste hinter das ausgeschnittene Kartonfenster zu bekommen, verwende ich doppelseitige Klebefolie (gibt es auf eBay in A4-Größe). Zunächst wird der das äussere Fenster rechteckig ausgeschnitten. Nun kann man abmessen wie gross die doppelseitige Klebefolie sein muss um wenig Verschnitt zu erhalten. Sie wird dann auf die Hinterseite des Fensters geklebt und erst dann wird die zu hinterklebende Fensterfläche ausgeschnitten. An dieser Stelle kann man nun die Overheadfolie zurechtschneiden und auf die Hinterseite kleben, oder man kann einen weiteren Schritt zur noch realistischeren Gestaltung einfügen und zusätzlich noch die auf dem Baubogen vorhandenen Fensterrahmen aufkleben. Diese aufgesetzten Fensterrahmen bestehen aus einem großen Rahmen (mit der Querverstrebung) und einem kleinen Rahmen (für die obere Hälfte des Fensters). Um diese Rahmen dick genug zu erhalten, empfiehlt es sich sie vor dem Ausscheiden grob zurechtzuschneiden (z.B. nur die äusseren Umrisse), dann auf ca 0,5-1mm dicken Karton zu kleben um dann erst die Fensterinnenflächen auszuschneiden. Man erhält auf diese Weise einen 1mm dicken Rahmen. Übereinandergeklebt, wie auf den Bildern zu sehen, machen sie eine recht plastischen Eindruck. Die Fenster des Zeitnehmerhauses waren Schiebefenster bei denen der untere Teil zum Öffnen nach oben geschoben werden konnten.
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Die im letzten Schritt vorgefertigten Fenster können nun in die Nischen der drei Wände von der Inneseite aus eingeklebt werden. Nun kann man die drei Wände auch auf die Bodenplatte kleben. Wie bereits erwähnt, muss dieses Modell auch von der Innenseite ausgestaltet werden. Ich habe dazu ein Backsteindekor erstellt. Um es optimal einzupassen rate ich dazu die Innenwände zuerst auszuschneiden und gleichzeitig die Fensterausschnitte zu machen. Die Abstände der Fensteröffnung sind so bemessen das ihr (wieder in Abhängigkeit von euerer effektiven Wandstärke) sie nur rechts und links kürzen müsst. Wenn das Bachsteindekor aufgeklebt ist, könnt ihr auf der Innenseite die zusä:tzlich auf dem Baubogen vorhandenen Innenrahmen der Fenster aufkleben. Eventuelle geringe Ungenauigkeiten bei der Montage der Innenwände können auf diese Wiese kaschiert werden.

Wie auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, werden nun einfache Kartonstreifen (z.B. aus Verpackungsmaterial) in gleicher Höhe zurechtgeschnitten und so wie auf dem Bild eingeklebt. Sie sollten ca. 1mm weniger breit sein als der untere Streifen im Nebengebäude (bei meinem Modell war es 1,4cm). Sie bilden die Grundfläche auf die dann später der innere Boden (Parketmuster) geklebt wird, denn das EG ist ein wenig erhöht gegenüber dem Aussengelände.

Wenn nun noch der Innenboden eingeklebt wurde ist das rechte Nebengebäude bereits fertig !
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Mittelgebäude:

Nun folgt der Bau des mittleren Gebäudeteils. Die grundlegende Technik wurde bereits im ersten Teil beim Nebengebäude verwendet: Schablonen drucken und damit den 3mm dicken Verstärkungskarton ausschneiden. Wir beginnen bei diesem teil mit der Front und den beiden Seitenwänden. Die Front weist eine sehr große Fensteröffnung/Nische auf und die Seitenwände werden später nur im vorderen Bereich zu sehen sein. Der hintere Teil der beiden Seitenwände bildet die Trennwand (mit aufgedruckter Doppeltür) zwischen Haupt- und Nebengebäude. Obwohl die Seitenwände mit einem Aussendekor beklebt werden sind daher Teile der Innenwand vom Nebengebäude darauf abgebildet. Zuerst werden (wie beim Nebengebäude)die Fensteröffnungen des ausgeschnittenen 3mm-Kartons mit Fenstersims und Fensterbank (oben und unten) beklebt.

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Das Wanddekor wird, wie im Bild oberen rechten Bild zu sehen, ausgeschnitten und dann aufgeklebt. Anschließend wird ebenso mit der Front- und der zweiten Seitenwand verfahren. Alle drei Wände können nun auf die Bodenplatte des Mittelgebäudes geklebt werden. Wie bereits im ersten Teil beschrieben, kann man bei ausreichend dickem Karton auf die im Bild zu sehenden Klebelaschen verzichten, da die Klebefläche der Wand ausreichend ist. Ich habe sie einfach abgeschnitten auch wenn sie auf dem Foto noch zu sehen ist.

Nachdem die drei Wände auf die Bodenplatte geklebt wurden, kann ein entsprechend hohes Stück 3mm-Karton für die Rückwand zurechgeschnitten werden. Es muss genau in die Lücke der Rückwand eingepasst werden. Auch in diesem Fall ist rechts und links die Materialstärke der Seitenwände abzuziehen damit es passgenau zur Bodenplatte ist. Auf dem Bild wurde die Kartonplatte probeweise zwischen die Seitenwände gesteckt und dann die Schablone für die Fensterausschnitte anschließend so auf die Wand geklebt, dass sie mit den Seitenwänden abschließt. Dann wird die Kartonplatte wieder herausgenommen und die Fensternischen können ausgeschnitten werden.

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Die Schritte auf den nächsten beiden Bildern zeigen wieder wie Fenstersturz und Fensterbank an die obere und untere Kante der Fensternischen angeklebt und anschließend das Aussenwanddekor aufgeklebt werden. Wie beim ersten Nebengebäude werden nun im folgenden Schritt# die Fenster auf der Innenseite in die Nischen von Front, Seitenwänden und Rückwand eingeklebt (kein Bild hiervon).

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Die Rückwand wird noch nicht eingeklebt um leicheter die Innenwanddekore an Front und Seiten anbringen zu können. Um den großen Innenraum etwas auszugestalten habe ich eine Zwischenwand mit zwei Türenn (z.B. Toiletten) entworfen, die noch eingebaut werden kann wenn man möchte (Deshalb sind die Innendekore auf dem Bild nach innen umgeknickt).

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Jetzt ist es an der Zeit die inneren Fensterrahmen aufzukleben. Anschließend wird, wie auch bereits beim Nebengebäude geschehen, der "Doppelboden" mit Kartonstreifen hergestellt um dann das Parkettbodendesign zu "verlegen". Nun kann die optionale Zwischenwand mit den Türen eingebaut werden. Zu guter letzt wird dann endlich die Rückwand eingeklebt.

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Das fertige Mittelteil sollte dann so wie auf dem Bild gezeigt aussehen. Wie dort zu erkennen ist, hat das Gebäude an der Rückseite drei Betonpfeiler welche einen Überhang des Obergeschosses stützen.

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Diese drei Stützen werden ausgeschnitten und zur Verbesserung der Stabilität mit passend zurechtgeschnittenen Kartonstücken von innen verstärkt. Hierzu habe ich das Bauteil ausgeschnitten und Seitenfläche auf einen passenden Kartonstreifen geklebt (Bild links). Nun kann der Karton entlang der diagonal verlaufenden Kante abgeschnitten werden. Wenn der Streifen nicht dick genug ist wird er so oft dupliziert und übereinandergeklebt, bis er den Korpus des gefalteten Teils innen ausfüllt. Hört sich komplizierter an als es ist. Schaut euch einfach das Bild ganz rechts dazu an indem ihr draufklickt um es zu vergrössern. Es zeigt von unten nach oben die 4 Schritte der Herstellung. Mit dem Ankleben dieser drei Betonstützen ist auch der Mittelteil vom EG fertiggestellt.

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Nebengebäude (links):

Der dritte Teil des Grundgebäudes ist bautechnisch nahezu identisch zu den bereits zuvor hergestellten beiden Gebäudeteilen. Wir fangen mit Front- und linker Aussenwand an. Beide Wände werden wieder mit Hilfe der 3mm dicken Verstärkungspappe, Fensterschablonen und der Aussenwanddekore hergestellt und auf die Bodenplatte geklebt. Diese Schritte wurden im ersten Teil dieser Anleitung hinreichend beschrieben weshalb ich sie hier überspringe. Das linke Nebengebäude unterscheidet sich jedoch vom rechten indem es eine Eingangstreppe und eine Außentreppe zum OG besitzt.
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Die Eingangstreppe wird aus einem Bauteil gefertigt. Die Bilder links zeigen wie das Bauteil gefaltet werden mß damit die drei Treppenstufen entstehen. Wer sich die Falttechnik der Stufen genauer kann hier einen anderen Beitrag meiner Webseite dazu anschauen. Die weiteren Bilder unten zeigen die Schritte bis zum Einbau der Treppe auf die Bodenplatte.
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Jetzt geht es mit dem Bauteil Aussentreppe/Rückwand weiter. Auch hier wurde die besondere Falttechnik bei der Konstruktion des Bauteils angewendet welche die Herstellung exakter Treppenabstände ermöglicht. Das zweite Bild zeigt das Hinterkleben der Stufenstirn mit einem gefalteten Kartonstreifen. Das dritte Bild zeigt wie die komplette Einheit Treppe/Rückwand testweise aneiander gesetzt werden. Auch hier ist darauf zu achten das man die Materialstärke der 3mm dicken Verstärkungspappe berücksichtigt ! (ggf. nochmal etwas abschneiden damit das fertige Nebengebäude exakt auf die Bodenplatte passt)
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Wenn die Rückwand angeklebt ist, wird wieder der Doppelboden für unser Parkett hergestellt und der Boden eingeklebt. Das Bild rechts zeigt unser fertiges dritte Teil vom Grundgebäude.
Dieses Bild zeigt das ich für die Verstärkung der Wände nicht 3mm dicken Karton (Graupappe) sondern 3mm dicke Wellpappe (Verpackungskarton) verwendet habe. Für diesen Zweck ist es also auch möglich auf günstigere Materialien zurückzugreifen um das Budget nicht zu sehr zu strapazieren.
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Nun sind wir soweit und können alle drei Gebäudeteile zusammenkleben denn die fehlende vierte Wand der Nebegebäude wird durch die Außenseiten des Mittelgebüudes gebildet. Nun wird noch das Geländer der Eingangstreppe u/B>nd das der Außentreppe montiert.
Fertig ist das Basisgebäude des Nürburgring-Zeitnehmerhauses !
Wie geht es jetzt weiter ?
Wie am Anfang dieser Anleitung bereits erklärt, gibt es mehrere Möglichkeiten für die weiteren "Ausbaustufen" dieses Modellgebäudes !
Zunächst habe ich die Epoche von von der Streckeneröffnung 1927 bis in die 50er Jahre als Ausbauversionen entwickelt. Die Versionen weisen im ersten Stockwerk zwei Besucherterrassen auf den Nebengebäuden und einen ausgebautes Geschoss über dem Mittelbau auf. Die Unterscheidung zwischen 1927-1939 und von 1948-1950 wirkt sich erst bei der Auswahl des Daches aus. Alle bis dahin zu bauenden Teile sind wieder identisch.
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Nürburgring-Zeitnehmerhaus
1927 bis ca. 1945
(hier geht es zur Anleitung)
Nürburgring-Zeitnehmerhaus
1948 bis ca. 1950
(hier geht es zur Anleitung)







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